Sie benötigen kompetente Unterstützung im außergerichtlichen BU-Verfahren?

Das Berufsunfähigkeits-Verfahren

Sofern der Leistungsantrag in der Bearbeitung beim BU-Versicherer ist, kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Nicht immer sind diese nachvollziehbar und rechtlich haltbar.

Sofern Sie den Leistungsantrag bei dem BU-Versicherer eingereicht haben, prüft dieser die ihm vorgelegten Unterlagen. Meist sichert ein Versicherer dem Versicherten sogar zu binnen vierzehn Tagen oder vier Wochen über den Antrag zu entscheiden. Dieses schreibt der Versicherer auch in seine Versicherungsbedingungen. Darauf verlassen sich nicht selten die Versicherten. Doch oft kommt es hier zu ersten Enttäuschungen im außergerichtlichen BU-Verfahren.

Versicherer verzögert die Leistungsprüfung

Die Zusicherung der Leistungsentscheidung bedingt der Versicherer jedoch gern an die Tatsache, dass ihm alle zur Entscheidung relevanten Unterlagen vorliegen müssen. Dieses ist jedoch auch ein Einfallstor für eine Verzögerung der Leistungsentscheidung in der Leistungsprüfung: der Versicherer schreibt den Versicherten an und bittet um weitere Unterlagen, wie zum Beispiel Steuerbescheide oder Arbeitgeberbestätigungen.

Versicherer fordert immer weitere Unterlagen vom Versicherten

Das Einfordern von weitern Unterlagen vom Versicherten könnte der Versicherer auch öfter machen, stets mit der Begründung, ihm würden noch nicht alle relevanten Unterlagen zur Entscheidung über die Berufsunfähigkeit des Versicherten vorliegen. Dieses ist für den Versicherten naturgemäß unbefriedigend, denn es gibt während des Leistungsantragverfahrens keine Zahlungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung, bis eine Entscheidung über den Leistungsanspruch gefällt, notfalls von einem Gericht.

Einschaltung von Experten für das außergerichtliche BU-Verfahren

Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, frühestmöglich Experten aufzusuchen, die auf das Gebiet der Berufsunfähigkeitsversicherung spezialisiert sind. Dabei sollte zunächst der Leistungsantrag sowie die gesamten Unterlagen überprüft werden, die dem Versicherer übersandt wurden. So dann sollte geprüft werden, ob es dem Versicherer bereits möglich war eine Leistungsentscheidung zu treffen, er also das Verfahren unnötig in die Länge gezogen hat. Entsprechend sollte der Versicherer zeitnah unter Fristsetzung in Verzug gesetzt werden, damit der Versicherte auch irgendwann Rechtssicherheit bekommt.

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